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Hamburg meine Perle

Zwei Tage in Hamburg. Sich treiben lassen ohne große Pläne oder Verpflichtungen. Komm mit mir in die schöne Stadt an der Elbe.

 

Freitags geht es nach einem ausgedehntem Frühstück im Hotel in der Nähe der Reeperbahn erst mal zu Fuß los in Richtung Landungsbrücken. Am Park Fiction (https://www.hamburg.de/sehenswuerdigkeiten/2926780/park-fiction/) genieße ich die Aussicht auf die Elbe und schaue dem bunten Treiben der Containerschiffen, Kräne und Schiffen zu.

Das Wetter ist, wie Du auf den Fotos siehst, eher unbeständig und nicht ganz sommerlich, deshalb entschließe ich mich, durch den alten Elbtunnel nach Steinwerder zu laufen, um die Stadt aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Bei den Landungsbrücken geht es hinunter in den alten Elbtunnel. Im Lastenaufzug fahre ich die 24m unter die Erde, um dann 426,5m unter der Elbe durch nach Steinwerder zu laufen. Für Autos und Motorräder gelten eingeschränkte Zeiten, Radfahrer und Fußgänger dürfen jedoch jederzeit in beide Richtungen passieren. Auf der anderen Seite der Elbe geht es in Steinwerder wieder nach oben und ich genieße am Aussichtspunkt den Blick von der anderen Seite auf Hamburg. Das Leben auf dem Wasser, die Fähren, die Möwen ist für mich immer wieder beeindruckend und fesselnd. Deshalb sitze ich einige Zeit an der Kaimauer und sauge die Eindrücke auf. Zurück kann man auch mit der Hafenfähre 75 fahren, da diese aber gerade Mittagspause hat, laufe ich auch zurück Richtung Stadt durch den alten Elbtunnel.

Nachdem ich seit der Eröffnung noch nicht in Hamburg war, darf ein Besuch auf der Elbphilharmonie natürlich nicht fehlen. Die kostenlosen Tickets für die Besucherplattform, den Elbphilharmonie Plaza, sind am Plaza-Ticket-Automaten, im Elbphilharmonie Besucherzentrum, am Infopoint im Eingangsbereich der Elbphilharmonie und online (€ 2) nach Verfügbarkeit erhältlich. Die Online Buchung braucht einen Tag Vorlauf, ist aber vielleicht an Wochenenden gar keine schlechte Idee. An diesem Freitag ist hier nicht viel los. Mit einer langen Rolltreppe geht es hinauf zum Plaza (wer gerne schneller unterwegs ist, kann natürlich auch die Aufzüge nutzen)und man hat auf 37m Höhe einen tollen Rundumblick auf Hamburg. 

Da das Wetter besser wird, mache ich mich nach einer kleinen Stärkung auf, in Richtung Landungsbrücken, um mit der HVV Fähre 62 die Elbe entlang zu fahren, eine kostengünstige Alternative zur klassischen Hafenrundfahrt.( https://www.hamburg.de/faehre/2170460/hadag-linie-62/)

Ich steige am Museumshafen Övelgönne aus und laufe am Elbstrand entlang bis zur Strandperle auf ein Fischbrötchen und ein Astra. Das Elbufer und der Strand hier ist mein absoluter Lieblingsspot in Hamburg. 

Man kann von hier aus übrigens auch wunderschön mit dem Rad an der Elbe entlang weiter fahren bis nach Blankenese, Othmarschen oder Ottensen. Das habe ich diesmal nicht gemacht, aber bei einem früheren Besuch in Hamburg und es ist wirklich sehr zu empfehlen.

Am Abend gibt es lecker Sushi im Ono, dem Restaurant in Eppendorf von Steffen Henssler. Nachdem ich die verschiedenen Sushi Kreationen schon immer auf Facebook bewundert habe und mir dabei das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist, habe ich mich über dieses Geschenk zum 10. Hochzeitstag besonders gefreut.  Das Sushi ist super lecker und auch der Service wirklich sehr zuvorkommend. Zum Abschluss habe ich den Cheesecake gewählt, der wirklich fantastisch war. Dieser Besuch hat sich in jedem Fall sehr gelohnt.

Wer nicht ganz so viel ausgeben möchte und trotzdem in den Genuss des super leckeren Sushis kommen mag, dem sei Henssler at Home an der Elbe empfohlen. Der Laden ist eigentlich zur Auslieferung und Abholung gedacht, hat aber auch einen normalen Restaurant Betrieb und die Preise sind etwas niedriger, als im Ono, der Geschmack ist gleichbleibend lecker. Das Ambiente ist herrlich unaufgeregt und man kann sogar draußen sitzen.

Am Samstag bin ich den ganzen Tag auf der Yoga Conference in Hamburg und breche von dort aufgrund des super Wetters gegen 17:00 auf, um nochmal mit dem Rad durch die Stadt zu fahren und ein paar neue Ecken zu entdecken. Das Rad habe ich problemlos per App von Monkey Republic, direkt hinter meinem Hotel ausgeliehen, es gibt aber noch jede Menge anderer Fahrradverleihanbieter in der Stadt. 

Das Rad war in einem guten Zustand (sogar mit Licht, was bei meinem nächtlichen Ausflug wirklich von Vorteil war) und es hat Spaß gemacht, sich durch die Stadt treiben zu lassen und einen Eindruck der Stadt zu bekommen.

Das Ende der Tour führt mich in die Hafencity, wo ich weit an der Elbe entlang stadtauswärts fahre und immer wieder über den Blick, aber auch die vielen Luxuswohnungen staune, die dort entstehen. Sehr beeindruckt hat mich auch die neue Universität direkt an der Elbe. Wahnsinn! Kann man sich bei so einem Blick überhaupt konzentrieren und etwas lernen? Ich war ja schon vom Biergarten an der Wördher Wiese abgelenkt:-)

Nachdem die Sonne untergegangen ist, geht es für mich zurück zum Hotel. Ich spüre den Inside Flow und die anderen Yoga Stunden des Tages in den Beinen und bin froh, in mein Bett zu fallen. Morgen geht es nach dem Frühstück zurück nach Hause. 

Es wird aber sicher nicht der letzte Besuch gewesen sein. Hamburg ich komme wieder.

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Kommentare: 1
  • #1

    Tim (Dienstag, 28 August 2018 15:12)

    Es war zauberschön!
    Der Artikel ist sehr schön geworden. Genauso war es!!